Diese Bruchsteinwände tun mir richtig gut . . .


Hier sind nun die Säcke Luftkalkmörtel, Körnung 0-2 mm und 0-4 mm, jeweils 5 Säcke à 30 kg. Die grobere Körnung wird zuerst aufgebracht, damit werden die Fugen in den Tiefen gefüllt bzw. große Öffnungen zusammen mit Gesteinsmaterial wieder geschlossen. Die feinere Körnung kommt dann als abschließendes Fugenmaterial obenauf.

Daneben habe ich Staubkalk gekauft. Denn, wie ich es verstanden habe, kann ich diesen als Kalkmilch anrühren und in die noch nicht behandelten Fugen vorab einbringen, damit so das bestehende alte Material wieder Kalk erhält und sich wieder verfestigen kann. Wenn ich dann mal irgendwann mit dem Verputzen fertig sein werde, habe ich noch schöne Kaseinfarbe in okkerfarben und Erdpigmente in Ocker-rot. Ich fand die Farbe einfach schön und werde experimentieren, ob ich davon etwas in die Kaseinfarbe mit einmischen kann. Sicher werde ich noch x-mal nachlesen, bevor ich den ersten Schritt tue...


Es geht vorwärts - so gut wie alle Fugen sind nun von Zementresten befreit. Morgen bekomme ich von Albert für den Kompressor noch den Strahlgut-Behälter. Dann werde ich die Steinwände in den nächsten Tagen sandstrahlen und (hoffentlich) alle Reste auch von den Steinflächen ab bekommen.



Ich bin einen Schritt zurück gegangen:

Statt nun schon zu sandstrahlen, habe ich noch einen weiteren Teil der Bruchsteinwand freigelegt. Es sieht noch viel toller aus als vorher - finde ich. Nun müssen auch diese Fugen natürlich erstmal sorgsam gesäubert werden. Aber genau das will ich ja - dieser Weg ist mein Ziel, denn hierbei vergesse ich die Zeit! 

 

Zwei Tage weiter - der Putz ist jetzt überall dort runter, wo ich ihn nicht mehr haben wollte. Mit dem Zimmermannshammer ging das ratz-fatz. Man wird schneller....  Und heute habe ich dann auch mit dem Sandstrahlen begonnen. Mit dem feinen Sand geht es bei mir viel besser als bei meinem ersten Versuch vor einigen Monaten mit grobem Strahlgut. 


Beim mühsamen Sandstrahlen mit grobem Strahlgut blieben immer noch Zementreste auf den Steinoberflächen zurück.

 

 

 


Mit dem feinen Strahlgut werden die Oberflächen vollständig von allen Resten gesäubert - das sieht sooooo schön aus!

 

Erst dachte ich, ich müsste die Wand nach dem Verfugen mit reinem Kalkmörtel auch noch mit einer Kalkschlemme überziehen, weil sie halt nicht so schön ist. Aber jetzt steht fest:

Die Steinoberfläche wird offen bleiben !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider hat der Kompressor einen kleinen Schaden erlitten - morgen wird er repariert. Ich freue mich darauf weiter zu machen ...




Ist das nicht eine schöne Wand ?

Und wenn die erst mal vollständig fertig ist - ich kann mich selbst gar nicht satt sehen daran ....


Manchmal sitze ich mit einem Pott Kaffee einfach 20 min. davor - und genieße den Anblick.